Archiv zu relevanten Presseartikeln

13.4.2016

Asylbewerber sollen länger in Erstaufnahmeeinrichtungen bleiben

 

Wolfgang Wittl berichtet am 13.4.2016 in der Süddeutschen Zeitung:  

Mit Blick auf die sinkenden Flüchtlingszahlen will die Staatsregierung die Unterbringung im Freistaat grundlegend neu ordnen.

Flüchtlinge sollen länger als bisher - dann sechs Monate - in Erstaufnahmeeinrichtungen bleiben. Die Staatsregierung möchte so Kosten sparen und die Verfahren beschleunigen. Zugleich will sie damit Wohnraum schaffen für Asylbewerber, deren Anträge bereits anerkannt wurden.

Die Idee ist dezentrale Unterkünfte, die dann nicht gebraucht werden, zu Wohnungen für anerkannte Flüchtlinge umbauen.

Die Opposition im Landtag kritisiert diesen Plan, weil es in den meisten Erstaufnahmeeinrichtungen weder Angebote für Sprachkurse noch zur Arbeitsaufnahme gibt und somit die Integration erschwert werde.

Den ganzen Bericht können Sie hier lesen:

http://www.sueddeutsche.de/bayern/fluechtlinge-in-bayern-asylbewerber-sollen-laenger-in-erstaufnahmeeinrichtungen-bleiben-1.2946103

 17.2.2016

Treffen der Ehrenamtlichen im Bereich Asyl Im Alten Stadttheater Eichstätt

Der Donaukurier berichtet in seiner Ausgabe vom 17.2.2016 in drei Artikeln über die Veranstaltung des Landrates für die Ehrenamtlichen im Bereich Asyl:

Was nehmen Sie persönlich von diesem Treffen mit
2016-02-17, Was_nehmen_Sie_persnlich_von_diesem_Treffen_mit_-_donaukurier.de (1).pdf (15.54KB)
Was nehmen Sie persönlich von diesem Treffen mit
2016-02-17, Was_nehmen_Sie_persnlich_von_diesem_Treffen_mit_-_donaukurier.de (1).pdf (15.54KB)

 

  8.2.2016

Asylpaket II

Zur Zeit liest und hört man vieles über das sogenannte "Asylpaket II". Hierunter versteht man eine Sammlung von neuen Regelungen die, die Bundesregierung als Gesetzespaket auf den Weg bringen möchte. Doch was ist der Inhalt?

 

In der Süddeutschen Zeitung vom 3.2.2016 gibt Cerstin Gamelin folgende Zusammenfassung zum Inhalt des Gesetzespaketes:

Eng geschnürtes Paket

Begrenzter Zuzug, schnellere Abschiebungen: Das Asylrecht wird deutlich verschärft

Berlin - Die Bundesregierung will den Zuzug von Asylbewerbern besser steuern und deutlich verringern sowie abgelehnte Asyl-bewerber schneller in ihre Heimatländer abschieben. An diesem Mittwoch wird das Bundeskabinett in Berlin voraussichtlich die nötigen gesetzlichen Regelungen dazu verabschieden. Diese sind gebündelt in dem in der Koalition wochenlang heftig umstrittenen Asylpaket II, konkret dem Gesetz zur Einführung beschleunigter Asylverfahren. Auf dem Kabinettstisch liegt außerdem der Gesetzesentwurf zur Änderung des Asylgesetztes bezüglich sicherer Herkunftsstaaten. Beide Gesetze verschärfen das deutsche Asylrecht nochmals deutlich. Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick.

Der Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten soll für zwei Jahre ausgesetzt werden. Damit will die Bundesregierung verhindern, dass sich die Zahl der Asylbewerber binnen kurzer Zeit vervielfacht. Angesichts der hohen Zahl von Asylsuchenden dürfte nämlich auch die Zahl der Anträge auf Familiennachzug entsprechend hoch ausfallen. Subsidiär Schutzberechtigte sind Flüchtlinge, die sich nicht auf das Grundrecht auf Asyl berufen können, und dennoch eine vorübergehende Aufenthaltsberechtigung erhalten, weil die Lage im Herkunftsland eine Rückkehr vorübergehend unmöglich macht: Ihnen müssen Folter oder Todesstrafe drohen oder ihr Leben muss wegen „Rasse, Religion, Nationalität oder politischen Überzeugung" gefährdet sein. Über einen „humanitären" Umweg sollen aber auch subsidiär Schutzbedürftige, vor allem aus Syrien, Angehörige nachholen können. Partner oder Kinder, die in Flüchtlingslagern in der Türkei, Jordanien und dem Libanon sind, sollen vorrangig über Kontingente nach Deutschland geholt werden. Solche Kontingente müssen über Verträge der EU mit diesen Ländern vereinbart werden.

Minderjährige Flüchtlinge, die in Aufnahmelagern oder Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind, sollen besser geschützt werden. Personen, die diese Minderjährigen betreuen, müssen, egal ob ehren- oder hauptamtlich, den Betreibern der Einrichtungen ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. Wer strafrechtliche Delikte in den Akten stehen hat, soll Kinder und Jugendliche nicht betreuen dürfen.

Zur besseren Steuerung des Zuzugs werden Leistungen, auf die die Flüchtlinge gesetzlichen Anspruch haben, davon abhängig gemacht, dass sie sich registrieren lassen und an dem zugewiesenen Ort aufhalten. Asylsuchende sollen die vollen Leistungen erst dann erhalten, wenn sie registriert und verteilt sind sowie einen Ankunftsnachweis in der zugeteilten Aufnahmeeinrichtung erhalten haben. Während ihres Aufenthalts in den Aufnahmeeinrichtungen soll eine strenge Residenzpflicht gelten. Flüchtlinge dürfen den Bezirk der Ausländerbehörde, in der ihre Aufnahme-einrichtung liegt, nicht verlassen. Tun sie das doch, soll sich das negativ auf Leistungen und das Asylverfahren auswirken.  

Asylbewerber sollen sich an den Kosten der Integration beteiligen. Wer Zugang zu Integrationskursen bekommt, soll einen Teil der Kosten dafür, zehn Euro monatlich, aus eigener Tasche bezahlen.  

Geldleistungen sollen rückwirkend vom 1. Januar 2016 an „in angemessenem Umfang abgesenkt werden". Im Gesetzentwurf heißt es, angesichts der „besonderen Bedarfslage der Leistungsberechtigten" würden Geldleistungen für notwendige persönliche Anschaffungen zu Beginn ihres Aufenthaltes neu festgesetzt  und gegenüber den derzeit geltenden Leistungssätzen „durch eine Nichtberücksichtigung von einzelnen Verbrauchsausgaben" gekürzt. Alleinstehende Leistungsberechtigte bekommen beispielsweise zehn Euro weniger. Wer sich die Wartezeit mit einem Fernseher, einem Videogerät, Computer, Software oder Sport vertreiben will, muss entsprechende Anschaffungen künftig selbst finanzieren.

Mit dem Gesetzespaket will die Bundesregierung Abschiebungen deutlich erleichtern. Bisher scheitern geplante Rückführungen von Flüchtlingen vielfach an ärztlichen Attesten, in denen medizinische Gründe dagegen aufgeführt werden. Künftig sollen solche Atteste nur noch in Ausnahmefällen die Rückführung verhindern können, etwa bei schweren oder lebensbedrohlichen Erkrankungen. Zudem soll es einheitliche Grundlagen geben, nach denen medizinische Atteste im Zusammenhang mit Abschiebungen ausgestellt werden.  

Parallel dazu will die Bundesregierung einen weiteren Grund angehen, der Abschiebungen oft unmöglich macht: fehlende Papiere. Künftig will der Bund dafür sorgen, dass die Ausweisdokumente für abgelehnte Asylbewerber, die Deutschland wieder verlassen müssen, zügig und vollständig beschafft werden.

Für bestimmte Gruppen von Asylbewerbern wird ein beschleunigtes Asylverfahren eingeführt. Die Bearbeitung des Antrages nebst nachfolgendem Rechtsmittelverfahren soll nur noch drei Wochen dauern. Zu diesen Gruppen zählen unter anderem Flüchtlinge aus sogenannten sicheren Herkunftsländern. Künftig sollen auch Algerien, Marokko, Tunesien, die Türkei und Afghanistan dazu zählen. 1)

Einer Mitteilung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zufolge haben die Bundesländer im Januar rund 92 000 Flüchtlinge erfasst - ein Jahr zuvor waren es 32 200 Asylsuchende gewesen. Die meisten Flüchtlinge (35 822) gaben an, aus dem Bürgerkriegsland Syrien geflohen zu sein. Jeweils etwas mehr als halb so viele gaben Irak (18563) und Afghanistan (18099) als Herkunftsland an. Deutlich weniger Flüchtlinge kamen aus Iran, Marokko sowie Algerien, Pakistan, dem Libanon, Somalia und Eritrea.   

CERSTIN GAMMELIN 

_____________________________
1) Auf meine Nachfrage teilt Frau Gamelin ergänzend folgendes mit:

 

13.12.2015

Am 11. Dezember berichtete der Donaukurier gleich über 2 Veranstaltungen mit Asylbewerbern aus unserem Ort (s. unten).  Das Thema Integration ist bei uns nicht nur eine Floskel sondern ein wichtiger Teil der Arbeit des Freundeskreises.

 

 

 26.11.2015

Willkommen in „Data-Sibirsk“

Wir leben im 21. Jahrhundert, dem Informationszeitalter, in dem der Umgang mit Internet und Datenbanken eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Ist es aber nicht, jedenfalls nicht für die deutschen Behörden, die sich mit der Erfassung der Asylbewerber beschäftigen.

 

Detlef Esslinger berichtet in der Süddeutschen Zeitung über eine Rede des neuen Leiters des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Frank-Jürgen Weise, in der dieser auch die bisherigen Abläufe der Behörde schildert:

  … (Weise), „der jetzt den Doppeljob hat, macht es wie jeder halbwegs begabte Selbstdarsteller: Er sagt, wie schlimm die Zustände bisher waren (also vor seiner Zeit). „Gruselig" nennt er die Arbeitsabläu­fe, die er vorfand. Dass eine Behörde nach der anderen jeden Asylbewerber fotogra­fiert, anstatt die Bilder weiterleiten zu dür­fen. Dass manche Bescheide nur per Post­zustellungsurkunde verschickt werden dürften; dass „vier tüchtige Leute" für ganz Deutschland verdächtige Pässe prü­fen müssten, mit der Folge, dass man auf deren Ergebnis zwei Monate warte; dass es sogar bis zu sechs Monate dauere, bis geeignete Dolmetscher zur Hand seien.“… 

  •  Quelle: Süddeutsche Zeitung, 25.11.2015, Seite 5

  Den ganzen Artikel lesen Sie hier

Alles-wird-besser-Rede
2015-11-24, alles-wird-besser-rede.pdf (86.67KB)
Alles-wird-besser-Rede
2015-11-24, alles-wird-besser-rede.pdf (86.67KB)

 

 

 

 

 

Dazu passt auch folgender Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 26.11.2015:

„Alles Easy

Wer reist nach Deutschland ein? Diese Frage ist nicht erst seit den Anschlägen von Paris brisant. Schätzungsweise zwischen 150000 und 300 000 unregistrierte Flüchtlinge hal­ten sich in der Bundesrepublik auf. Die Behör­den kommen mit der Erfassung nicht mehr hinterher. Ein großes Problem sind die ver­schiedenen Datenbanken. Wenn ein Flücht­ling in Deutschland ankommt, wird er zu­nächst im sogenannten Easy-System gespei­chert. Das System ist bundesweit einheit­lich, speichert aber zum Beispiel keine Na­men, sondern dient nur dazu, die Flüchtlinge möglichst schnell und möglichst fair über die Republik zu verteilen. Registriert werden die Flüchtlinge an diversen Stellen, was aber noch nicht gleichbedeutend mit dem Antrag auf Asyl ist. Das kann bei der Bundespolizei an der Grenze sein, doch die hat schon lange nicht mehr die Kapazität, um von allen Fin­gerabdrücke zu nehmen. Meistens erfolgt die Registrierung in der Erstaufnahmeein­richtung, dort hat aber jedes Bundesland ei­gene Systeme, die teilweise weder miteinan­der noch mit den europäischen Datenban­ken kompatibel sind. Der Abgleich mit der Fingerabdruck-Sammlung des Bundeskrimi­nalamtes erfolgt langsam, da in manchen Einrichtungen die Abdrücke auf Papier ge­nommen und eingeschickt werden.“

  • Quelle: Süddeutsche Zeitung, 26.11.2015, Seite 45

14.11.2015

„Das wird man doch wohl noch sagen dürfen…“

Seit der enormen Zunahme der Asylsuchenden im Sommer dieses Jahres ist auch ein stärkerer Anstieg der Vorurteile, Fehlinformationen und Hassparolen zu verzeichnen. Wer sich überzeugen möchte, braucht nur einmal in die „sozialen Medien“ sehen.

Selbst im unmittelbaren Umfeld des Freundeskreises-Asyl in Stammham ist diese Entwicklung festzustellen. Und es steht zu befürchten, dass solche grauenhaften Ereignisse wie die jüngsten Terroranschläge in Paris, die Stimmung noch verschärfen werden.

Umso wichtiger erscheint es mir, dass man sich als freiwilliger Helfer überlegt wie man mit diesen Vorurteilen, Fehlinformationen und Hassparolen umgeht. Ich habe drei Artikel der letzten Zeit zu diesem Thema zusammengestellt, deren Lektüre ich für wichtig halte.

Susanne Breit-Keßler schildert in CHRISMON ihren Ansatz: Sich selber gut informieren und mit fundierten Argumenten die falschen „Informationen“ entkräften. Und das bei jeder sich bietenden Gelegenheit.

Der Artikel „Was ´besorgte Bürger‘ sagen wollen“ von Hasnain Kazim in SpiegelOnline entlarvt die Widersprüchlichkeit der Argumente der ´besorgten Bürger´, die letztlich auf die Kernaussage führen: „Wir wollen keine Flüchtlinge, weil wir nichts von unserem Wohlstand abgeben wollen“.

Abschließend beschäftigt sich in der Süddeutschen Zeitung Heribert Prantl, früher selbst einmal Richter, mit der Frage der Strafbarkeit der Hassparolen und warum unsere Gerichte nicht schärfer dagegen vorgehen.

J.W.

Weiß man denn, ob die gesund sind ?
CHRISMON, Susanne Breit-Keßler
2015-11-00, Weiß man denn ob die gesund sind.pdf (249.41KB)
Weiß man denn, ob die gesund sind ?
CHRISMON, Susanne Breit-Keßler
2015-11-00, Weiß man denn ob die gesund sind.pdf (249.41KB)

 

 

 

 

Was besorgte Bürger sagen wollen
SpiegelOnline, Hasnain Kazim
2015-11-11, Was besorgte Bürger sagen wollen.pdf (83.18KB)
Was besorgte Bürger sagen wollen
SpiegelOnline, Hasnain Kazim
2015-11-11, Was besorgte Bürger sagen wollen.pdf (83.18KB)

 

 

 

 

Die Strafbarkeit von Hassformeln
Süddeutsche Zeitung, Heribert Prantl
2015-11-04, Die Strafbarkeit der Hassformeln 1.docx.pdf (305.29KB)
Die Strafbarkeit von Hassformeln
Süddeutsche Zeitung, Heribert Prantl
2015-11-04, Die Strafbarkeit der Hassformeln 1.docx.pdf (305.29KB)

 

 

 

 

 

18.9.2015

Die Süddeutsche Zeitung berichtet heute auf Ihrer ersten Seite:

Regierung plant Verschärfung des Asylrechts

Die Bundesregierung will Flüchtlinge durch harte Leistungskürzungen dazu bringen, in jene EU-Staaten zurückzukehren, die sie zuerst betreten haben.

Nach einem Gesetzentwurf , dessen Text der Süddeutschen Zeitung vorliegt sind folgende Verschärfungen geplant:

  • Sogenannte Dublin-Flüchtlinge sollen nur noch eine Rückfahrkarte und eine Wegzehrung erhalten.
  • Sie sollen auch keinen Anspruch auf ein Bett oder ein Dach über dem Kopf haben, auch keinen Anspruch auf medizinische Betreuung.
  • Flüchtlinge aus sogenannten sicheren Herkunftsstaaten (auch Albanien, Kosovo und Montenegro sollen dazu zählen) müssen statt wie bisher drei künftig bis sechs Monate im Aufnahmelager bleiben. In dieser Zeit sollen sie kein Bargeld, sondern nur Sachleistungen erhalten.
  • Flüchtlinge, die bisher eine "Duldung" erhalten haben, weil sie nicht abgeschoben werden können, erhalten zukünftig eine neu eingeführte "Bescheinigung über die vollziehbare Ausreisepflicht". Menschen mit diesem Papier darf "Erwerbstätigkeit nicht erlaubt werden".

Pro Asyl äußert sich empört: Zehntausende Flüchtlinge würden "in die Obdachlosigkeit geschickt", auch diejenigen, die von der Bevölkerung mit Hilfsgütern empfangen wurden.

Den vollen Artikel der Süddeutschen Zeitung können Sie hier lesen:

<<< http://www.sueddeutsche.de/politik/gesetzentwurf-wegen-fluechtlingskrise-regierung-plant-verschaerfung-des-asylrechts-1.2652770 >>>

 ________________________________

Heribert Prantel kommentiert das Vorhaben in der SZ vom 18.8.2015 wie folgt:

Ein Apfel, ein Ei, eine Rückfahrkarte

 Das geplante neue deutsche Asyl-Abschreckungsrecht ist ein Frevel. Es hungert die Geflohenen aus.

Man hat in der Geschichte der Bundesrepublik schon viele seltsame, verwunderliche, bedenkliche, gefährliche, auch grundrechtswidrige Gesetzentwürfe lesen können. Dieser Gesetzentwurf nun, mit dem die Bundesregierung auf die Flüchtlingskrise reagiert, schlägt alles bisher da Gewesene.

Wenn dieser Entwurf wirklich ernst gemeint ist, woran man am liebsten zweifeln möchte, ist er frevlerisch: Er hungert die sogenannten Dublin-Flüchtlinge aus; er verspottet die vielen Menschen, die den Flüchtlingen jüngst auf den Bahnhöfen Hilfe geleistet haben; er verhöhnt Artikel 1 des Grundgesetzes, der die Unantastbarkeit der Menschenwürde garantiert.

Wenn die Kanzlerin den Entwurf kannte, signalisiert er Panik

Das neue Recht garantiert missliebigen Flüchtlingen nur noch einen Apfel, ein Ei und eine Rückfahrkarte. Dieses neue Asylbewerberleistungs-Verweigerungsrecht könnte grundsätzlich auch für diejenigen Flüchtlinge gelten, denen die Kanzlerin Schutz und Hilfe versprochen hat.

Sollte die Kanzlerin von diesen Plänen noch nichts wissen, dann sind sie ein Affront, dann sind sie der Versuch, Angela Merkel lächerlich zu machen. Wenn die Kanzlerin aber diesen Gesetzentwurf kennt, dann signalisiert er ihre Panik und völlige Hilflosigkeit bei dem Versuch, das zu schaffen, was sie versprochen hat: "Wir schaffen das."

Wir schaffen das? So bitte nicht; nicht mit Orbánismus, nicht mit der Verletzung der Fundamentalregeln des Anstands.

 9. September 2015

Zum Nichtstun verdammt

Senegalesen dürfen in Bayern nicht arbeiten - auch nicht, wenn sie Jobangebote haben.

Von Isabel Ammer, Donaukurier

Pfaffenhofen (DK) Seit drei Jahren wartet Qusmane Balde in Geisenfeld auf ein Ende seines Asylverfahrens. Der junge Mann hasst es, herumzusitzen und sozial abhängig zu sein - doch die Regierung verbietet asylsuchenden Senegalesen zu arbeiten, zahlt lieber Wohnung und Unterhalt. Auch dann, wenn sie Arbeitsverträge vorweisen können.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier:

 

 

 

Lesen Sie auch hierzu den Bericht unter der Rubrik <<< Berichte >>>

 

29. August 2015

"In meinem Heimatland gibt es solche Geräte nicht"

Freundeskreis organisierte für Asylsuchende einen Besuch bei der freiwilligen Feuerwehr Stammham

von Hans Gerstmayer, Donaukurier

Stammham (DK) Einen Rettungsspreizer und ein hochmodernes Feuerwehrhaus - das war fast allen unbekannt. Deshalb lud der Freundeskreis Asylsuchende Stammham Flüchtlinge zur Besichtigung der Freiwilligen Feuerwehr Stammham ein. "Diese Einrichtungen sind in vielen Teilen der Welt nicht üblich. Deshalb macht der Besuch durchaus Sinn", so der Helmut Reichgeld, der Sprecher des Freundeskreises.

 

Den ganzen Artikel lesen Sie hier:


7. August 2015

Auf Herbergssuche

Dem Landkreis gehen die Unterkünfte aus - Ausschreibungen für Containerstandorte laufen.

von Marco Schneider, Donaukurier

Eichstätt (DK) Die Situation spitzt sich zu: Dem Landkreis gehen langsam die Unterkünfte für Flüchtlinge in den Gemeinden aus. Der regionale Immobilienmarkt ist ohnehin angespannt. "Wir müssten eigentlich wöchentlich zwei Häuser anmieten", heißt es aus dem Landratsamt.

 

Den vollständigen Artikel können Sie hier lesen.

 

 

 

 

 

 

25. Juli 2015

Artikel in der Süddeutschen Zeitung zur aktuellen Asylpolitik

Die Süddeutsche Zeitung enthält heute auf der Bayernseite eine interessante Grafik

und Antworten zu vielen aktuellen Fragen wie z. B.:

  • Was ist ein sicherer Herkunftsstaat?

  • Warum werden Asylbewerber aus sicheren Herkunftsländern nicht sofort des Landes verwiesen?

  • Was würde es bringen, Albanien, Kosovo und Montenegro zu sicheren Herkunftsstaaten zu erklären, wie immer mehr Politiker es fordern?

  • Kann man das Taschengeld einfach kürzen, wie es nun Bayerns Finanzminister Markus Söder vorschlägt?

  • Wann wird jemand abgeschoben?

  • Auf welchem Weg verlassen abgeschobene Asylbewerber das Land?

  • Wer ist für die Abschiebung zuständig?

  • Werden auch Kinder und Jugendliche abgeschoben?

  • Wer zahlt für die Abschiebung?

 

Hier ist der Link auf die Seite mit der Grafik und den Antworten.

<<< Das Land der Hoffnung >>>

 

Informationsveranstaltung zum Thema Asyl war ein voller Erfolg

Lesen Sie hier den Bericht des Donaukuriers über die Veranstaltung am 4.2.20015

DonauKurier zur Infoveranstaltung vom 04.02.2015
IMG_20150206_0001.pdf (1.1MB)
DonauKurier zur Infoveranstaltung vom 04.02.2015
IMG_20150206_0001.pdf (1.1MB)


Bilder der Veranstaltung finden Sie in der Rubrik <<< Bilder >>> 

In der Süddeutschen Zeitung war am 18.10.2014 folgender Kommentar von Heribert Prantl zu aktuellen Situation der Asylbewerber und Flüchtlinge zu lesen:

Kommentar von Heribert Prantl
Kommentar Prantl.pdf (148.53KB)
Kommentar von Heribert Prantl
Kommentar Prantl.pdf (148.53KB)

 

 

Der Donau Kurier berichtete am 25.06.2014 über das Sommerfest der Asylberweberunterkunft Denkendorf. Einige Personen aus dem Helferkreis Stammham  haben die Einladung dazu gerne angenommen und dafür gesorgt, dass viele Asylsuchende aus Stammham daran teilnehmen konnten.

Den DK-Bericht finden Sie >>> hier zum Nachlesen

DK-Artikel von 25.06.2014
Bericht über das Sommerfest in Denkendorf
Asyl Sommerfest Schönbrunn 2014.pdf (1.09MB)
DK-Artikel von 25.06.2014
Bericht über das Sommerfest in Denkendorf
Asyl Sommerfest Schönbrunn 2014.pdf (1.09MB)

 

Am 07.08.2014 erschien ein Bericht im Donau Kurier über die Sommerschule der >>> TUN-Initiative  

Sommerschule
Bericht über den Sprachkurs der TUN.Initiative im Sommer 2014
asyl_1.pdf (3.72MB)
Sommerschule
Bericht über den Sprachkurs der TUN.Initiative im Sommer 2014
asyl_1.pdf (3.72MB)